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Zeitscherben (Minuzien und Informationsdichte), 2026.

Mixed media Installation: Umgebauter Hellraumprojektor, gegossenes Glas, 

Bewegungsmelder, Kopfhörer, mp3 Player, Audiofile 7 min, Loop.

 

Mit Stimmen von

 

- Sabina Bossert, Historikerin, Archiv für Zeitgeschichte der ETH Zürich 

- Peter Fornaro, Leiter Forschungsprojekte am Digital Humanities Lab der Uni Basel

- Anna Kienholz, Archäologin, Luzerner Kantonsarchäologie

- Dinah Knuchel, Archivarin, Staatsarchiv Kanton Luzern

- Martin Kunze, Materialforscher und Initiant von “Memory of Mankind”, Österreich

- Iris Schulz, Abteilungsleiterin Forensische Genetik, Uni Basel

- Barbara Signori, Leitung e-Helvetiva, Schweizerische Nationalbibliothek, Bern

- Nicola Spaldin, Chemikerin, Professorin für Materialtheorie der ETH Zürich

- Gregor Spuhler, Leiter Archiv für Zeitgeschichte der ETH Zürich

Das Projekt «Zeitscherben (Minuzien und Informationsdichte)» lässt uns mit permanent änderndem Fokus in die unterschiedlichen Schichten eines Glasobjektes blicken: Die fein bewegte Projektion erinnert mal an Zellen, dann an Wasser- oder Hautoberflächen etc., an Materialien, in die sich die Zeit eingeschrieben hat. Dazu sind Stimmen von Wissenschaftler:innen zu hören, die sich aktuell mit Themen der Geschichtsschreibung und der Langzeitarchivierung beschäftigen. Die Stimmen werden teils übereinander geschichtet, teils als einzelne Sprach-Fragmente wie Solos inszeniert und die Aussagen so ergänzend oder kontrastierend miteinander verwoben.

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